Abzeichen Wasser 07
 

Neue Durchführungsrichtlinien bereiteten keine Probleme

Freiwillige Feuerwehr Kammer legt Leistungsabzeichen „Wasser“ erfolgreich ab

Einen guten Ausbildungsstand bewiesen 20 Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Kammer bei der Abnahme des neu aufgelegten Leistungsabzeichens „Wasser“. Unter den Augen der Schiedsrichter, Kreisbrandinspektor Manfred Unterstein, Kreisbrandmeister Karl-Heinz Handrick und Wolfgang Falkinker stellten sich die Kammerer Florinansjünger als zweite Feuerwehr im Landkreis Traunstein den neuen Richtlinien des Abzeichens.
Da die Änderungen erst vier Tage vor der Abnahme in Traunreut vorgestellt wurden, hatten sowohl die Schiedsrichter als auch die Absolventen des Abzeichens absolutes Neuland betreten. Die Aufgaben wurden dennoch von allen drei Gruppen der Wehr gut gemeistert.
 
Nach der Auslosung hatten die Feuerwehrler (je nach Stufe des Abzeichens) Zusatzaufgaben zu bewältigen. Diese bestanden zum Beispiel aus Kenntnissen der Ersten Hilfe, dem Erkennen von Gefahrenkennzeichen, der Fahrzeugkunde oder einem Fragebogen für die jeweiligen Gruppenführer. Anschließend mussten verschiedene Knoten und Stiche gezeigt werden.
Nun stand der Hauptteil der Übung, der sogenannte Löschaufbau auf dem Programm. Hier mussten die jeweils neun Kameraden jeder Gruppe einen Aufbau von drei Strahlrohren in einer Zeit zwischen 150 und 180 Sekunden zeigen und je einen mit Wasser gefüllten Eimer, die als Brandherde angenommen waren, umspritzen. Bei diesem Aufbau zeigten die Schützlinge von Kommandant Johann Wimmer „eine im Großen und Ganzen, gute und saubere Arbeit“, lobte KBI Unterstein.
Anschließend stand als letzte Aufgabe noch das Saugschlauchkuppeln an, bei dem von den Feuerwehrlern der Zusammenbau von vier Saugschläuchen an einer Feuerlöschpumpe demonstriert werden musste. Die Zeit von 100 Sekunden durfte auch hier nicht überschritten werden. Anschließend wurde die Dichtheit der Leitung durch eine Trockensaugprobe überprüft.
 
Als alle Aufgaben erfolgreich erfüllt waren, konnte das Leistungsabzeichen an alle angetretenen Feuerwehrleute übergeben werden. Bei der Übergabe lobte der KBI nochmals die gute Leistung, „es ginge in dem Leistungsabzeichen vorrangig nicht darum alles perfekt zu machen, es ist viel entscheidender mit den Geräten der Feuerwehr umgehen zu können und die nötigen Handgriffe zu beherrschen“, so Unterstein.
Beachtlich sei, dass sich in Kammer gleich drei Gruppen zur Überprüfung ihres Könnens stellten und dass so viele junge Feuerwehrleute an der Leistungsprüfung teilnahmen. Des weiteren sei es sehr erfreulich, dass sich gleich vier Kameraden erstmals den Aufgaben stellten und somit das Abzeichen in Bronze erhielten. Dies waren Sebastian Reischl, Josef Wolkersdorfer, Franz Maier jun. und Tobias Heigermoser.
 
Des weiteren erhielten das Abzeichen: Andreas Haitzer, Michael Kriegenhofer, Vera Steines (jeweils Stufe 2); Bernhard Vordermayer, Johann Sailer jun., Matthias Brandstätter, Maximilian Anschober (jeweils Stufe 3); Hubert Hobmaier, Christian Berger, Martin Lackerschmid, Bernhard Rieder, Markus Huber, Alexander Ober (jeweils Stufe 4); Thomas Huber, Bernhard Wolkersdofer (jeweils Stufe 5) und Johann Kröger (Stufe 6).
 
Zum Abschluss bedankte sich der erste Kommandant Johann Wimmer noch bei den Schiedsrichtern, der Stadt Traunstein für die Unterstützung, Johann Kröger für die Vorbereitung auf das Abzeichen und bei allen Teilnehmern der Feuerwehr Kammer. GO
 
Schlauchtrupp Befehl ausgeführt - so der Ausruf nach dem Umspritzen des Eimers
Thomas und Markus Huber am Strahlrohr nach erfolgreichen Ablöschen des angenommen Brandes - einem Eimer gefüllt mit Wasser 
 

Der Rettungsknoten - kann für den Angriffstrupp im Einsatzfall lebensrettend sein
Johann Sailer beim Anlegen des Rettungsknotens an Bernhard Wolkersdorfer. Im Hintergrund die Schiedsrichter, (von links nach rechts) Kreisbrandinspektor Manfred Unterstein, Kreisbrandmeister Heinz Handrick und Wolfgang Falkinger.
 
   
 
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