Aufgaben Heute
 

Aufgaben Heute

 

Heute stellt sich die Feuerwehr Kammer immer differenzierteren und zugleich anspruchsvolleren Aufgaben.

 

Entwicklung

Im Gründungsjahr 1868 war die Brandbekämpfung, oder besser gesagt die Verhinderung der Ausbreitung eines Brandes auf umliegende Höfe, noch das oberstes Ziel der Feuerwehr.

Löschen mit den Hilfsmitteln vergangener Tage - Kein Vergleich zur modernen Arbeit der Feuerwehr

Brandbekämpfung mit Mitteln aus längst vergangenen Tagen.

Die Aufnahme entstand bei einer Schauübung anläßlich der 1200-Jahr-Feier der ehemaligen Gemeinde Kammer im Jahr 1988.

Heute spielt die Brandbekämpfung immer noch eine wesentliche Rolle im nunmehr breitgefächerten Einsatzspektrum unserer Hilfsorganisation. Entgegen der weitverbreiteten Meinung, es brenne immer weniger, beweist der Blick in die Vereinschronik, dass Jahr für Jahr die Feuerwehr Kammer zwar zu wenigen, aber dennoch an Größe und Gefährlichkeit nicht zu unterschätzenden Bränden gerufen wird.

Durchschnittlich zwei bis drei Brände gilt es jährlich im eigenen Einsatzgebiet zu löschen. Daneben gewinnt die Technische Hilfeleistung immer mehr an Bedeutung. Seit den achziger Jahren entwickelt sich die Anzahl dieser Einsätze sprunghaft. So stieg deren Zahl von ca. 10 im Jahr 1980 auf 44 im Jahr 2006. Somit machte die Technische Hilfeleistung einen Großteil der 52 Einsätze im Jahr 2006 aus. Im diesem Jahr wird die wohl Quote ähnlich ausfallen.

 

Überörtliche Hilfe 

Längst schon bleibt man bei der Hilfeleistung nicht mehr an den Grenzen des Gemeindegebietes stehen. Neben der Verantwortlichkeit für das eigene Einsatzgebiet ist man in ein System der überörtlichen Hilfe eingegliedert und unterstützt bei größeren Schadensfällen auch die Nachbarwehren. Eng verbunden ist man besonders mit der Feuerwehr Traunstein.

Exemplarisch für die solidarische Unterstützung anderer Wehren ist der Hochwassereinsatz in Sachsen-Anhalt im Jahr 2002, an dem sich auch die Feuerwehr Kammer tatkräftig beteiligte. Überregional stellt man heute seine Schlagkraft im Verbund mit anderen Wehren selbst in benachbarten Bundesländern sicher.

 

Katastrophenschutz 

Immer stärker gewinnt auch der Katastrophenschutz wieder an Bedeutung. Nach Ende des Kalten Krieges etwas im Hintergrund verschwunden, eröffnet sich hier abermals ein Thema von außerordentlicher Aktualität und zugleich ungeheurer Brisanz.

Die Bedrohung durch terroristische Vereinigungen und durch Staaten, die von skrupellosen und unberechenbaren Regimen geführt werden, gewinnt wieder an Bedeutung.

Plötzlich werden auch kleine Ortsfeuerwehren mit den Gefahren atomarer, biologischer oder chemischer Waffen konfrontiert.

So war Rettenbach der Schauplatz des ersten Milzbrandalarmes im Landkreis Traunstein, glücklicherweise wurde dieser Einsatz - wie alle anderen - von einem Trittbrettfahrer ausgelöst, der nur ungefährliches Pulver anstatt hochgiftiger Anthraxerreger verwendete.

 

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